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| | Kind Nr. 95 : Meine deutsch afrikanische Odyssee€ 8.95- Unverb. Preisempf. € 8.95
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Kind Nr. 95 : Meine deutsch - afrikanische Odyssee
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| | | | Namibia und die DDR Das Buch gibt die Geschehnisse um die Kinder aus Namibia in der DDR lebendig wieder, autentisch aus der Sicht einer Betroffenen. Es ist interessant, über das Schicksal von Menschenkindern etwas zu erfahren, das in unserer Nähe sich abspielte, aber von dem wir Bundesbürger keine Ahnung hatten. Wir haben 2 dieser Kinder, die jetzt natürlich erwachsen sind, in Windhoek zufällig getroffen (33 und 35 Jahre). Sie wollen einen Club der "Ossi-Kinder" gründen oder haben das bereits getan, und warben dafür um Unterstützung. Lucia Engombe hat es offenbar geschafft, die Vergangenheit zu überwinden, hat ihren Weg gemacht. Viele andere der Rückkehrer in ein fremdes Land, das ihre Heimat war, sicher nicht. Bärbel Nolte
| | Historisch interessant Ich war erstaunt, als ich sah, dass es dieses Buch schon seit fünf Jahren gibt. Ich habe es leider erst jetzt entdeckt, als ich das Buch "Kalungas Kind" von Stefanie-Lahya Aukongo gelesen hatte (Stefanie Aukongo erwähnt es in ihren Buchempfehlungen). Beide Bücher eint das Thema DDR-Kinder, auch wenn Frau Aukongo diese Zeit anders erlebte (sie wurde von einer DDR-Familie als Pflegekind aufgezogen).
Also zu Lucia Engombe: Meine Vor-Rezensenten haben das Wichtigste gesagt, ich möchte aus meiner Sicht nur hinzufügen, dass Lucia im Vergleich zu Stefanie härter rüberkommt. Beiden hat das Leben übel mitgespielt, beide suchen Halt im Glauben, bei beiden spielt Kalunga eine wichtige Rolle. Bei Lucia ist mir nicht so deutlich geworden, in wiefern man als Leser hieraus einen persönlichen (auch, wenn das blöd klingen mag) "Nutzen" daraus ziehen kann. Lucia bleibt seltsam distanziert, gewiss, das kann man verstehen. Andererseits ist Lucias Buch interessanter weil präziser, wenn man die historischen Zusammenhänge erfahren will. Sie lässt sich darauf wesentlich intensiver ein, schreibt auch über die Hintergründe, die zur Verschickung der DDR-Kinder führten und zu deren Zurücksenden.
Beide Bücher zusammen ergänzen sich also ganz gut.
| packende Geschichte Wer dieses Buch erst mal in die Hand genommen hat der legt es nicht mer weg. In diesem Buch erzählt Lucia Engombe auf packende Weise Ihre deutsch-afrikanische Lebensgeschichte. Das beste Buch das ich seit langem gelesen habe. Sehr empfehlenswert!
| | Ehrliche Lebensgeschichte Lucia Engombe schreibt in diesem Buch offen und ehrlich über ihr Leben vor allem in der ehemali?gen DDR. Sicherlich verarbeitet sie in dem Buch auch die nicht so angenehmen Erlebnisse. Das Buch ist wunderbar und mutig geschrieben. Es fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Hier werden Geschichten offenbart, von denen die Öffentlichkeit bisher nichts erfahren hat oder durfte. Sehr empfehlenswert.
| Gewollte Geschichte Positiv zu bemerken ist, dass hier ein Stück Geschichte (der internationalen Beziehungen der DDR) beleuchtet wird, das bisher nicht gerade im Point of Interest weder der Offiziellen noch der Leserschaft gehört haben dürfte. Für den Ersteinstieg in dieses Thema fallen einige gute Stichwörter und es werden einige Eindrücke vermittelt. Schade ist allerdings, dass der Leser das Gefühl hat, dass dieses Buch als oberstes Ziel hat, eine weitere Publikation auf der Liste der Autorin zu sein: Zu gewollt wird sich erinnert, wird Privates preisgegeben, das nicht immer relevant ist und auch manchmal etwas beschönigt und / oder erfunden ist.
Alles im allem: Ein guter Einstieg in sensibles Thema, aber wissenschaftlicher Bertrachtung hält es nicht stand.
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